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VWH Tag

23. September 2018 - Nohl, Rhein

Bericht: Kurt Lüber
Fotos: Markus Erni


Da haben sich die VWH-Chefs aber einen speziellen Ort für den VWH-Tag ausgesucht: Nohl. Eingeklemmt zwischen Rhein und deutscher Grenze liegt diese zürcherische Enklave (zu Laufen-Uhwiesen gehörend) auf einem schmalen Streifen hoch über dem Fluss. Wer also diesen Ort erreichen will, muss den Weg entweder über schaffhauserisches oder deutsches Gebiet nehmen.

Nun, Navi sei Dank, trifft die VWH-Schar ziemlich pünktlich (war ja auch so befohlen) beim Restaurant Nohlbuck ein. Die Autos parkieren wir gegenüber dem Restaurant – auf deutschem Territorium! Und damit die Deutschen merken, dass wir in friedlicher Absicht gekommen sind, montieren wir den gelben VWH-Kleber hinter der Windschutzscheibe.

Nach einem kurzen Spaziergang abwärts, stehen wir bereits vor den Wassermassen des Rheinfalls. Der Bootsführer wird dann später zwar sagen, dass das nur ein bescheidenes Wasserfällchen sei. Auch hier hat halt  die Trockenheit des Sommers Spuren hinterlassen. Trotzdem ist es eindrücklich, wie wir durch schaukelnde Wellen und spritzende Gischt dem Fall  immer näher kommen.

Bald steuern wir aber in ruhigere Gewässer und so beginnt eine gemütliche Fahrt rheinabwärts.  Der Kapitän weiss einiges zu erzählen, so zum Beispiel vom Biber, der die Bäume nicht fällt um den Fluss zu stauen, sondern um seine Zähne abzuwetzen, damit sie ihm nicht übers Maul wachsen und er verhungert.
Gestaut hingegen wird der Rhein beim Kraftwerk Rheinau. Da müssen wir sicherheitshalber unser Schiff verlassen. Wir können zuschauen, wie dieses über eine Rampe aufs tiefere Niveau gezogen wird.

Nach kurzem Aufenthalt auf der neugestalteten Musikinsel Rheinau, treten wir bei Apéro  und Wein die Rückfahrt an. Eine Wasserschildkröte (ja, das gibt’s) schaut verwundert, wie wir vergnügt vorbeiziehen.

Der abwechslungsreiche Tag geht mit einem feinen Nachtessen zu Ende. Und ohne die Sorgen des Bibers zu haben, können wir dieses ausgiebig geniessen.
Als hätten wir es abgemacht,  beginnt es erst zu stürmen und zu regnen, als wir schon im Auto sitzen.

Herzlichen Dank an Evelyne und Markus (Erni).
Kurt Lüber


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